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Die
Schmerzklinik ist
nach § 40 SGB V von allen
gesetzlichen Krankenkassen als
Rehabilitationseinrichtung anerkannt und auch beihilfefähig.
Finden Sie Ihre Schme rzdiagnose selbst
HWS-SYNDROM
chronisches Syndrom der Halswirbelsäule,
Syndrom der HWS
Zunächst gute Nachrichten für alle Schmerzpatienten
Sozialgerichte stärken die Rechte von Schmerzpatienten gegenüber den Rentenversicherungen. Danach hat ein Schmerzpatient ein Recht darauf, in einer schmerztherapeutischen Klinik behandelt zu werden. Hier gelangen Sie zu einem 1. Urteil (Sozialgericht Kassel) (Pressemitteilung dazu: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik) Mittlerweile gibt es diesbezüglich zwei weitere Urteile, so vom Landessozialgericht Hamburg: www.schmerzklinik.com/sozialgericht2 (Pressekommentar dazu: https://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070710027&phrase=Schmerzklinik) und vom Sozialgericht Köln erging eine entsprechende, einstweilige Verfügung in nur 23 (!!) Tagen: www.schmerzklinik.com/sozialgericht3.
Das Bundesministerium für Gesundheit teilt auf der Web-Seite der Web-Seite der Bundesregierung mit, dass alle gesetzlich Krankenversicherte mittlerweile einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation haben und sich ihre REHA-Klink sogar selbst aussuchen dürfen. Lesen Sie dazu auch einen Brief des Bundesgesundheitsministeriums an die Sozialministerien der Länder als Aufsichtsbehörde der gesetzlichen Krankenkassen.
| Der Begriff "HWS" ist eine gebräuchliche
Abkürzung für die Halswirbelsäule. Die Halswirbelsäule ist der oberste und beweglichste Wirbelsäulenabschnitt, bestehend aus Atlas, Axis u. weiteren 5 Wirbeln (Vertebrae cervicales). Sie weist eine natürliche Lordose (= nach vorn gerichtete Krümmung) auf. |
Das HWS-Syndrom (Syndrom der HWS) ist ein Sammelbegriff für von der Halswirbelsäule ausgehende oder den HWS -Bereich betreffende Beschwerden.
Beim akuten (= plötzlich
einsetzenden, heftigen) HWS-Syndrom (Syndrom der Halswirbelsäule) überwiegen
myofasziale (=
Muskeln und deren
bindegewebige Hülle betreffende) Ursachen, meist verursacht durch
Verletzungen von
Muskel
- und Bandstrukturen.
Ein chronischer Ha
lswirbelsäulensch merz hingegen ist hauptsächlich Folge
von Irritationen / Störungen der Bandscheiben oder Zwischenwirbelgelen ke.
Auflistung vertebragener (= wirbelsäulenbedingter) Sch merzursachen:
Degenerative Veränderungen
(= durch Abnutzung hervorgerufen)
-
Bandscheibenschäden (Bandscheibenvorwölbung,
Bandscheibenvorfall)
- ligamentäre Insuffizienz (=
Funktionsstörung von Haltebändern)
- Störung der gelenkigen
Wirbelverbindungen
- knöcherne Veränderungen
(Randzacken, Knochenwulste usw.)
Mißbildungen
-
angeborene (z.B. Spina bifida, Blockwirbel, Keilwirbel)
-
Wachstumsstörung (z.B.
Skoliose,
Morbus Scheuermann)
Entzündliche Erkrankungen
-
Rheumatischer Formenkreis (z.B.
Polymyalgia,
Morbus Bechterew)
-
Infektionserkrankungen (Spondylitis z.B. durch Tbc,
Staphylokokken)
Generalisierte Skeletterkrankungen
-
(z.B. Osteoporose,
Osteomalazie)
Tumore
der Wir belsäule
-
Primärtumoren (hauptsächlich Plasmozytom)
-
Metastasen
Traumen (= Verletzungen)
((z.B. Frakturen,
Schleudertrauma
(Beschleunigungstrauma,
Peitschenschlagsyndrom))
der HW S)
Defekte, nicht verletzungsbedingte (z.B.
Spondylolyse,
Spondylolisthesis)
Als HWS-Syndrom
(Syndrom der HWS) bezeichnet man häufiger auch die sog.
Zervikobrachialgie (auch als
Nacken-Schulter-Arm-Syndrom bezeichnet). Das
Zervikobrachialsyndrom (Zervi kobrachialgie)
ist ein Sammelbegriff für Störungen verschiedenster Ursachen im Bereich des
Halses, des
Schulter
gürtels und der
Arme (siehe unten).
Die mit Abstand häufigste Ursache für einen
Sch
merz sind von der
Halswirbelsäule ausgehende Störungen, hauptsächlich im Bereich der gelenkigen
Wirbelverbindungen, die sog. "Wir belblockierungen". In der Regel klagen die
Patienten über
Nackensch
merzen, die in die
Schulter
n, manchmal bis in die
Arme
und/oder auch in den
Hinterkopf
(z.T. bis zur
Stirn) ausstrahlen können. Meist
ist die
Muskulatur
neben der
Wirbelsäule verhärtet, häufig verbunden mit einer
sch
merzhaft eingeschränkten Kopfbeweglichkeit. Vielfach besteht auch
Klopfsch
merzhaftigkeit über den Dornfortsätzen der Hals
wirbelsäule.
Bandscheibenvorfälle
betreffen hauptsächlich die
Lendenwirbelsäule, viel seltener den
Halsbereich.
Zum
Ausschluß eines die
Nervenwurzel
n betreffendes Krankheitsgeschehens (radikuläre
Syndrome), bedarf es immer einer fachlichen Abklärung (Neurologie,
Radiologie).
Heftigste Sch
merzzustände mit
Muskel
hartspann und dadurch
erzwungener Fehlhaltung (Schiefhals) werden als „akuter
Tortikollis“
bezeichnet.
In Abhängigkeit von der Höhe der Störung unterscheidet man das HWS-Syndrom (Syndrom der Halswirbelsäule) in:
Oberes
HWS-Syndrom:
Die typischen
Krankheitszeichen sind in der Literatur unterschiedlich dargestellt
(Kügelgen
et Hillemacher 1989, Kocher et al. 1980, Dahmen et al. 1985). Gemeinsames Merkmal sind Sch
merzen
im
Nacken mit Sch
merzausstrahlung nach oben in den
Kopf, da sich die
Störungen überwiegend auf die
Nervenwurzel
des 2. Halswirbels konzentrieren. Die
Sch
merz
einstrahlung in den
Hinterkopf, teilweise auch bis zur Stirnregion
ziehend, führt häufig zur Diagnose eines
zervikogene
n oder
vertebragene
n
(=
wirbelsäule
nbedingten)
Kopfsch
merz
es.
Inwieweit die HWS-spezifische "Unkovertebralarthrose"
(= Erkrankung des „Halbgelenks“ zwischen zwei
Wirbelkörpern) über eine Einengung
der Wirbelsäulenschlagader (A. vertebralis) im Foramen intervertebrale
(= Zwischenwirbelloch)
ein zervi
ko-k
ephales (= Hals und
Kopf betreffendes) Krankheitsbild
verursachen kann, ist noch nicht endgültig geklärt.
Mittleres
Syndrom der HWS:
Typische
Sch
merzen
treten im Bereich der Halswirbel 3, 4, 5 auf und strahlen in die
Schulter
blätter, auch bis über die
Schulter aus.
Beim radikulären Synd
rom
(= Krankheitszeichen infolge einer
Nervenstörung,
Nervenschädigung) treten
Störungen der Nervenfunktion
in Form von herabgesetzter Empfindung und/oder Lähmungen von
Schulter
blatt
muskeln (z.B. M. levator scapulae) auf.
Ganz selten
kommt es auch zu Zwerchfellähmung (Thoden 1987).
Beim
radikulären Syndrom der
Nerven
wurzel des 5. Halswirbels ist der M. biceps
brachii (= 2köpfiger
Oberarm
muskel)
betroffen.
Unteres
Syndrom der Halswirbelsäule:
Da die
Nervenwurzel
n des 6. bis 8. Halswirbels und des 1.
Brust
wirbels betroffen sind, können
Beschwerden in den in den
Schulter /
Arm
bereich bis in den Klein
finger ausstrahlen.
Meist wird dieser Sch
merzzustand
mit „Zervikobrachialgie" (siehe oben) bezeichnet, obwohl streng genommen
das Zervikobrachialsyndrom mit einer radikulären Symptomatik
(= Krankheitszeichen infolge einer
Nervenschädigung,
-störung)
einhergeht (Debrunner 1988). Die
pseudorad
ikuläre
(= auf einen scheinbaren
Nervenschäden zurückzuführende)
Ausstrahlung in die
Arme
fällt noch unter den Begriff "Zervikalsyndrom".
Bei Störung der
Nerven
wurzel des 1. Brustwirbels kann sich ein Horner-Syndrom
(= Augenlidsenkung, Verengung der
Pupille, Zurücksinken des Augapfels)
ausbilden (Thoden 1987).
Medikamentöse
Sch
merztherapie:
Akut
(= plötzlich einsetzend, heftig) und
subakut (= eher schleichend verlaufend) können
zunächst (vorwiegend) peripher wirkende
Analgetika
(=
Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken)
eingesetzt werden, insbesondere sog. nicht steroidale
Antirheumatika
(=
Rheuma
mittel),
aus dieser Gruppe möglichst lang wirkende und
magen
schonende wie z.B.
Meloxicam.
Besonders magenschonend und auch entzündungshemmend sind die sog. COX-2
Inhibitoren, z.B. Parecoxib
oder Etoricoxib,
allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden
zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib
und
Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon andere
Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
Bei stärkeren
schmerzhaften Muskelverspannungen können darüber hinaus auch
Muskel
relaxanzien
(= Mittel zur Entspannung von
Muskeln) (z.B.
Orphenadrin, Tolperison) verordnet werden.
Manchmal sind aber die
Schmerz
zustände nur mit zentral wirkenden
Analgetika (z.B. Tramadol,
Tilidin, bzw. Tilidin mit Naloxon oder auch Mophin) (= im
Gehirn bzw.
Rücken
mark wirkende
Schmerzmittel)
beherrschbar.
Grundsätzlich sollte aber auch bei diesen Sch
merzen
eine
längerfristige Sch
merzmittelverordnung wegen der Gefahr der Gewöhnung oder gar
Sch
merzmittelabhängigkeit
vermieden werden.
Die Kombination mit sch
merzdistanzierenden
Antidepressiva (= Mittel gegen
Depression, u.a. aber auch beim chronischen HWS-Syndrom wirksam)
(z.B. Doxepin, Maprotilin) hilft in vielen Fällen
Sch
merzmittel
einzusparen.
Therapeutische
Lokalanästhesie
(=
Behandlung mit einem örtlichen
Betäubungsmittel):
Bei anhaltenden Sch
merzen sollten
rechtzeitig alternative Methoden eingesetzt werden. Eine sehr wirksame
Alternative, ohne jedes Gewöhnungs- oder Suchtpotential, ist die
therapeutische
Lokalanästhesie mit einem lang wirkenden örtlichen Betäubungsmittel (z.B.
Bupivacain) in Form von örtlichen Betäubungen und
Nervenblockaden.
Infiltrative Lokalanästhesie:
Die einfachste diesbezügliche Therapie besteht in der örtlichen Infiltration der meist verspannten, an die Wirbelsäule angrenzenden Muskulatur. Je nach segmentaler Ausdehnung reichen ca. 5-10 ml Bupivacain 0,25% bis 0,5% völlig aus.
Eine weitere Möglichkeit ist die gezielte Infiltration von Triggerpunkten (= kleine Reizzonen hpts. in der Muskulatur) nach vorheriger Identifizierung derselben.
Periphere temporäre (= oberflächliche, zeitlich begrenzte) Nervenblockaden bei HWS-Syndrom (chronisches):
Gegen Sch merz ausstrahlungen in den Hinterkopf im Rahmen eines oberen HWS-Syndroms wirken wiederholte Betäubungen der Nn. occipitales (= Ner ven am Hinterkopf).
Sch
merzausstrahlungen in
Schulter /
Arm, wie sie beim unteren
HWS-Syndrom
bzw. bei der
Zervikobrachialgie
in typischer Weise vorkommen, sprechen zufriedenstellend auf die wiederholte
hohe Blockade des Plexus brachialis
(=
Betäubung des Armnervengeflechts im seitlichen Halsbereich)
nach Winnie an. Technisch risikoärmer und oft besser wirksam
ist jedoch die kontinuierliche, retrograd hohe
Plexus
brachialis-Blockade mit Katheter (*siehe unten).
Zur
Sch
merzbehandlung
kann auch die interskalenäre
(= zwischen
Muske
ln im seitlichen, unteren Halsbereich)
Blockade
des Plexus brachialis (auch
kontinuierlich
mit Katheter) durchgeführt werden, allerdings ist diese Methode mit
einem etwas größeren Risiko behaftet.
Physikalische Therapie
bei einem
Syndrom der HWS:
Auch die Elektrostimulation kann bei einem
HWS-Syndrom
bzw. bei Sch
merzen im
Nacken eine Beschwerdelinderung herbeiführen.
Die transkutane Nervenstimulation mit Niederfrequenzgenerator über
Klebeelektroden (TENS) hat den Vorteil, daß sich die Patienten bei Bedarf selbst
behandeln können. Die Elektroden werden paarig neben der Halswirbelsäule
aufgeklebt. Durch Veränderung der Stimulationsfrequenz und der Elektrodengröße
kann die Wirkung optimiert werden. Auch eine sog.
Hochtontherapie
kann sehr hilfreich sein.
Eine weitere physikalische
Behandlungsmöglichkeit ist bei
Nackensch
merzen die oberflächliche
Kältetherapie im Sch
merzbereich. Wir verwenden einen elektrischen
Kaltluftgenerator, dessen Luftstrom auf ca. -10 bis -15 Grad C abgekühlt ist.
Manche Patienten empfinden allerdings
lokale Wärmeapplikationen (Rotlicht) als besser wirksam. Warme Bäder
können ebenfalls einen
Ha
lswirbelsäulensch merz lindern.
Die Verordnung von Massagen ist auch beim HWS-Syndrom
nicht sinnvoll. Für den Patient
mag diese Behandlung zwar angenehm sein, aber unter sch
merztherapeutischem
Aspekt bringt sie nichts und führt nur zu unnötigen Kosten.
Nahezu unverzichtbar
hingegen ist
die heilgymnastische Therapie, da meist nur diese geeignet
ist, einen ärztlichen Behandlungserfolg zu sichern und längerfristig zu
stabilisieren. Dabei gilt es, die
Muskeln neben der Halswirbelsäule zu
trainieren, da auf Dauer nur eine kräftige/suffiziente
Muskulatur eine statische
und dynamische Schwäche des Achsenorgans kompensieren kann.
Besonders bei akuten
Blockierungen hat die manuelle Therapie (Chirotherapie) durchaus gute
Erfolge aufzuweisen.
Bei sch
merzhaften degenerativen
(= durch Abnützung hervorgerufenen)
Veränderungen der
Wirbelsäule
wird auch eine Röntgenbestrahlung
(Thomalske 1991) und die
Magnetfeldtherapie
(pulsierende
Signaltherapie)
empfohlen.
Andere Therapiemaßnahmen:
Der Vollständigkeit halber darf die
Akupunktur nicht unerwähnt bleiben.
Wichtig
sind individuelle Instruktionen zur richtigen Haltung und Vermeidung von
übermäßigen Wirbelsäulenbelastungen (funktionelle Ergotherapie). Darüber hinaus
ist anzustreben, daß die betroffenen Patienten Übungen zur Lockerung der Mus kulatur erlernen.
Die Verordnung von Hilfsmitteln wie z.B. Schanzsche
Krawatte sollten dem Orthopäden vorbehalten sein.
Hypnoide
(= bewußtseinsverändernde)
Verfahren wie autogenes Training oder
progressive Relaxation nach Jakobson sind beim HWS-Syndrom eine sinnvolle
Ergänzung der Gesamtstrategie, da auch sie zu einer muskulären Entspannung
führen, ebenso Biofeedback (=
Registrierung und Rückmeldung bioelektrischer Signale).
Psychotherapeutische Interventionen
können bei ausgeprägten "psychosomatischen Sch
merzen" angezeigt sein, da auch
verdrängte Konflikte muskuläre Verspannungen und Sch
merzen verstärken können.
Besteht ein chronisches HWS-Syndrom längerfristig, so ist davon auszugehen, daß bereits ein Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung) vorliegt. In diesen Fällen ist eine rein somatische (= körperliche) Behandlung kaum mehr ausreichend, sondern es müssen zusätzlich psychologisch /psychotherapeutische Interventionen erfolgen.
Erläuterungen:
* Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird der dünne Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Ner ven eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das örtliche Betäubungsmittel völlig sch merzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittel durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das Lokalanästhetikum (= örtliche Betäubungsmittel) wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der Sch merzreizleitung), damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben.Dass die sch merzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, dass bei dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Nerven betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert (Sympathikolyse). Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Sch merzen, die durch entzündliche, oder auch degenerative (= abnutzungsbedingte) Prozesse entstanden sind, hilfreich ist.Eine gute Durchblutung optimiert auch den Stoffwechsel eines gestörten oder geschädigten Nervs. Nach neueren Erkenntnissen vermag eine solche, intensive, längerfristige Blockadebehandlung auch das sog. Sch merz gedächtnis zu löschen.
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Aktualisiert: >17.07..2008</> kusb&07/08
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