Obere Rückenschmerzen – Zervikalsyndrom oder
Zervikobrachialgie

Verlauf

Ähnliche Schmerzen können aber auch bei der Okzipitalisneuralgie oder einigen Kopfschmerzformen (zervikogener Kopfschmerz, Clusterkopfschmerz, Migräne, chronisch paroxysmale Hemicrania und Hemicrania continua) auftreten.

Insgesamt gesehen machen nervenbedingte Schmerzen (durch Bandscheibenschäden, Bedrängung der Nervenwurzel am knöchernen Austrittspunkt der Wirbelsäule sowie Kompressionssyndrome) nur eine geringe Prozentzahl der Beschwerden aus. Der Großteil der Beschwerden ist muskulärer Natur und wird durch Abnutzungserscheinungen begünstigt.

Die Beschwerden im Schulter-Nacken-Bereich werden oft als sehr quälend wahrgenommen und können die Lebensqualität massiv einschränken. Häufig gibt es psychische, familiäre oder berufliche Belastungsfaktoren, die die Erkrankung mit unterhalten. Auch Fehlhaltungen der Wirbelsäule und des Kopfes wirken oft erheblich verstärkend.

Zervikalsyndrome neigen dazu, immer hartnäckiger zu werden und sich auf andere Körperregionen auszudehnen, insbesondere auf den unteren Rückenbereich, auf die Arme und auf den Kopf.